Machbarkeitsstudie: Zwei neue Teil-Brücken als Ersatz
Im Dezember entscheidet die Bürgerschaft über die Zukunft der Vorpommernbrücke. Das Tiefbauamt hat eine Machbarkeitsstudie vorgelegt und empfiehlt den Neubau von zwei Teilbauwerken. Insgesamt vier Varianten wurden geprüft: zwei Tunnel- und zwei Brückenlösungen.
Die Studie empfiehlt als tragfähige, wirtschaftlichste und zeitnah realisierbare Variante den Neubau von zwei Brückenteilbauwerken mit jeweils zwei Fahrstreifen und begleitenden Geh- und Radwegen. Hierbei wird der Verkehr auf einer Brücke stadteinwärts und auf der anderen stadtauswärts geführt. Die neuen Teilbauwerke werden getrennt voneinander errichtet.
Mit einer ersten Kostenschätzung von rund 104 Millionen Euro ist diese Variante die kosteneffektivste aller untersuchten Neubaumöglichkeiten. Zugleich ist es die schnellste umsetzbare Option. Das erste der beiden Teilbauwerke könnte damit Mitte der 2030er-Jahre befahrbar sein. Im Vorfeld sind umfangreiche Planungs- und Genehmigungsverfahren nötig.
Rund 41.000 Fahrzeuge passieren im Durchschnitt täglich die Vorpommernbrücke. Sie wurde in den Jahren 1983 bis 1986 errichtet. Bereits in den 1990er-Jahren wurde deutlich, dass das Tragwerk der Brücke verstärkt werden muss, um ihre dauerhafte Standsicherheit gewährleisten zu können.
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