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Ausgabe 3/2026 | Sonnabend, 17. Januar 2026
Visualisierung des künftigen Eltern-Kind-Zentrums in der Südstadt. | Visualisierung: Klinikum Südstadt Rostock

Startschuss für das neue Eltern-Kind-Zentrum

Mit der Übergabe des ersten Fördermittelbescheids in Höhe von 30 Millionen Euro aus Mitteln des Landeskrankenhausgesetzes nimmt das gemeinsame Eltern-Kind-Zentrum Rostock der Universitätsmedizin Rostock und des Klinikum Südstadt Rostock weiterdeutlich Fahrt auf. Gesundheitsministerin Stefanie Drese überreichte am Donnerstag den ersten Förderbescheid im Klinikum Südstadt Rostock. Dort soll eines der Herzstücke des neuen ELKI entstehen.

Am neuen standortübergreifenden Eltern-Kind-Zentrum Rostock bleiben die jeweiligen medizinischen Fachbereiche Pädiatrie, Kinderchirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe und Neonatologie an den bisherigen Standorten und in der aktuellen Trägerschaft bestehen. Die Universitätsmedizin Rostock soll mittelfristig die akademische Leitung der Neonatologie am Standort des Klinikum Südstadt Rostock übernehmen.

Notwendige kinderchirurgische Operationen an Neugeborenen werden künftig direkt am Klinikum Südstadt Rostock durchgeführt. An beiden Standorten wird in den Neubau und Modernisierung der Infrastruktur mit dem Ziel eines funktionstüchtigen und gelebten Eltern-Kind-Zentrums investiert.

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Verantwortung mit Augenmaß

Die Bürgerschaft hat am Mittwoch den Doppelhaushalt 2026/ 2027 die  Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzepts beschlossen. Während in den vergangenen Jahren der historische Schuldenstand von rund 220 Mio. Euro kontinuierlich abgebaut werden konnte, kehrt sich diese Entwicklung nun um. 

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Rostock investiert 137,6 Mio. Euro und stabilisiert Haushalt

Für 2025 weist das Ergebnis im Finanzhaushalt - nach Tilgung von Krediten in Höhe von 13,8 Mio. Euro - ein Defizit von 37,8 Mio. Euro aus. Im Gegensatz zum negativen Ergebnis bei den laufenden Ein- und Auszahlungen hat sich die Investitionstätigkeit der Stadt weiter sehr positiv entwickelt.

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Neue Quartiersmanagerin in Lichtenhagen

Sozialarbeiterin Julia Wenzel übernimmt die Aufgaben der Quartiersmanagerin und tritt damit in die Fußstapfen von Lisa Radl. Gemeinsam mit Adelwin Südmersen, der sich künftig wieder voll auf das Projekt „Älter werden in Lichtenhagen“ konzentrieren kann, wird sie die Anlaufstelle für die Menschen im Stadtteil stärken.

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Weihnachtsmarkt 2025 mit Besucherrekord

Im westlichen Bereich der Kröpeliner Straße wurden vom 24. November bis 22. Dezember insgesamt 1.488.841 Passantinnen und Passanten gezählt. Dies ist ein Plus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt sechs Prozent über dem Wert des Vor-Corona-Jahres 2019.

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HanseMesse als Spielstätte für Spitzensport?

Kann die HanseMesse als flexible Veranstaltungsfläche mit bis zu 1.500 Plätzen deutlich größere Zuschauerkapazitäten als aktuelle alternative Spielstätten ermöglichen und wird sie  den sportlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen hochklassiger Wettbewerbe gerecht? Das soll jetzt getestet werden.

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Die Neptunwerft zwischen 1945 und 1990 

Die Geschichte der Rostocker Neptunwerft nach dem Zweiten Weltkrieg steht im Mittelpunkt eines Vortrages  von Dr. Wolfgang Lange am Donnerstag auf dem Traditionsschiff. Er richtet sich an historisch Interessierte, ehemalige Werftangehörige sowie an alle, die sich für die maritime und industrielle Geschichte Rostocks begeistern.

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Bürgerschaft tagt am Mittwoch

Auf der Tagesordnung der am Mittwoch um 16 Uhr beginnenden regulären Sitzung stehen u.a. Diskussionen zu Schutz- und Ruhezonen bei Silvesterfeuerwerken, ums Parken in Warnemünde und in der KTV sowie den Gleichstellungsaktionsplan.

Tagesordnung...

TRAM.Info-Fahrt am 27. und 29. Januar

Bei zwei TRAM.Info-Fahrten können sich Interessierte direkt in der Straßenbahn über die geplante neue Straßenbahnstrecke TRAM WEST vom Zoo nach Reutershagen informieren – verständlich, kompakt und im persönlichen Austausch. 

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Vandalismus kostet jährlich Hundertausende Euro

Ein neuer Spielplatz im Lindenpark, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen geplant und gefeiert – doch dann die Enttäuschung. Die Freude über diesen neu gestalteten Ort zum Spielen, Begegnen und Verweilen weicht der Ernüchterung, dass bereits wenige Wochen nach der Eröffnung erste Vandalismusschäden an dem Spielplatz registriert wurden. Das Beispiel steht sinnbildlich für ein Problem, das Rostock seit Jahren zunehmend beschäftigt: illegale Graffiti.

Der seit 2015 in der Stadt tätige Kommunale Präventionsrat setzt daher auf frühzeitige Aufklärung. Präventionsarbeit, Gespräche an Schulen und konkrete Hilfsangebote sind feste Bestandteile der Arbeit. Auch im Privaten betroffene Menschen können sich an den Präventionsrat wenden und Unterstützung bekommen. Zusätzlich erhalten straffällig gewordene Jugendliche innerhalb des Anti-Graffiti-Projekts die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und Schäden im Zuge von Sozialstunden zu beseitigen.

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