Kommunen am Limit: Auch Rostock unter Druck
Die finanzielle Lage der Kommunen hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert. Auch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist von diesem Trend betroffen.
Nach einem Überschuss von 26 Millionen Euro im Jahr 2022, verzeichnete die Stadt 2025 bereits ein Defizit von 36 Millionen Euro, für 2026 werden rund 58 Millionen Euro erwartet. Hauptursache ist die wachsende Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben.
Zahlreiche gesetzlich festgelegte Aufgaben müssen durch die Kommunen finanziert werden. Die Spielräume für Einsparungen sind begrenzt, gleichzeitig steigt der Druck auf die kommunalen Haushalte.
Trotz der schwierigen Lage hält Rostock an wichtigen Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit und Wirtschaft fest. Ohne grundlegende Veränderungen der finanziellen Rahmenbedingungen drohen jedoch neue Schulden und weitere Einschränkungen.Deshalb fordern die Kommunen eine stärkere finanzielle Beteiligung von Bund und Ländern nach dem Grundsatz: „Wer bestellt, der bezahlt."
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