Wenn Blumen nachts einfach verschwinden
Die Gärtnerinnen und Gärtner der kommunalen Friedhöfe kontrollieren bereits regelmäßig Zäune und Tore und reparieren Schlupflöcher. Um den Tieren die Nahrungssuche auf den kommunalen Friedhöfen zu erschweren, investiert die Stadt auch in neue Eingrenzungen.
Aber auch die Besucherinnen und Besucher können dazu beitragen, dass Wildtiere nicht auf die Begräbnisplätze gelangen. So sollten beispielsweise Eingänge sorgsam passiert werden. Denn besonders in den Abendstunden sind Tore manchmal so verkeilt, dass sie sich nicht mehr selbstständig schließen können. Unerwünschter Wildwechsel ist die Folge. Darüber sollten als Grabschmuck Pflanzen gewählt werden, die Rehe weniger mögen, wie beispielsweise Hortensien, Gerbera oder Lavendel.
Besonders schwerwiegend sind Diebstähle und Vandalismus auf Grabstätten. Diebe haben es auf alles abgesehen: Grabschmuck, Pflanzen, Grableuchten, persönliche Erinnerungsstücke, aber auch wertvolle Grabmale sowie Statuen aus Bronze werden gestohlen. Mit gegenseitiger Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme können die kommunalen Friedhöfe als würdevolle und sichere Orte des Gedenkens, der Begegnung und der Ruhe erhalten bleiben.
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